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DGÄD

 

 



Deutsche Gesellschaft für
ästhetische Dermatologie

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Laser Skin Resurfacing
Eine schonende Hautverjüngung von innen und außen

Glatte, zarte Haut ist ein Symbol für Jugend und Schönheit. Doch leider wird schon ab dem 30. Lebensjahr in der Regel der natürliche Alterungsprozeß im Gesicht sichtbar. Dieser wird durch Veranlagung, durch Sonneneinwirkung, aber auch durch Umwelteinflüsse beschleunigt.

Kosmetische Präparate können diesen Prozeß nur bedingt verzögern.

Das Laser Skin Resurfacing ist eine neue, in den USA entwickelte Laserbehandliung zur Korrektur von störenden Altersfalten und Alterswärzchen, Narben und einiger anderer Hautveränderungen.
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Technik der Hautverjüngung mittels Laser

Beim Skin Resurfacing wird der für diese Zwecke entwickelte Kohlendioxid-Laser (CO2-Laser) verwendet. Dieses Gerät ist in der Lage, in Bruchteilen einer Sekunde die oberste Hautschicht zu verdampfen. Die extrem kurze Einwirkzeit des Laserstrahls ermöglicht es dem Arzt, diese Hautschicht abzutragen, ohne daß das umliegende Geweben durch die Hitzeeinwirkung geschädigt würde.

Neben der Abtragung der obersten unebenen Hautschichten (Behandlung von außen) kommt es bei der Anwendung des gepulsten CO2-Lasers zu einem weiteren Effekt: Die Bindegewebsfasern der Haut ziehen sich zusammen und werden zur Regeneration angeregt. Die tieferen Gewebeschichten werden so gestrafft, die Haut wirkt wieder elastischer und jünger (Behandlung von innen).
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Behandlungsmöglichkeiten

Mittels der modernen gepulsten CO2-Laser-Systeme können verschiedene Fältchen um die Augenlider, auf der Stirn, um die Nase und die Lippen geglättet werden. Auch können tiefere Lachfalten verringert werden. Aknenarben, Narben, die nach chirurgischen Eingriffen entstanden sind, aber auch Hautpigmentierungen können erfolgreich verbessert werden.

Behandlung und Ergebnisse

Die zu behandelnden Stellen werden örtlich betäubt, damit Sie während der Behandlung keine Schmerzen empfinden.

Die oberste Haut wird Schicht für Schicht abgetragen, so daß nur geringe Wärmemengen tiefer in die Haut eindringen. Durch diese Wärme werden die Collagenfasern im Bindegewebe der darunterliegenden Haut angeregt, sich zusammenzuziehen. Dadurch wird ein zusätzlicher Glättungeffekt erzielt. Durch das Nachwachsen der neuen Hautzellen wirkt die Haut frischer und jünger.
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Nachbehandlung

1-2 Tage nach der Behandlung treten Rötungen, manchmal auch Schwellungen auf, die leicht schmerzen. Diese Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Sie können ihnen aber mit Eispackungen entgegenwirken. Die nach Abklingen der Schwellung entstehenden Krusten werden mit einer Salbe geschmeidig gehalten. Wenn sie sich lösen, sollten Sie wegen des Narben- und Infektionsrisikos auf keinen Fall nachhelfen. Die sehr empfindliche darunterliegende Haut ist rosig und glatt. Sie muß mit geeigneten Präparaten gut gepflegt werden.

Nach 6 - 8 Wochen hat sich die Haut wieder beruhigt. Während dieser Zeit ist eine direkte Sonnenbestrahlung untersagt, da der Heilungsprozeß sonst gestört sein kann und Pigmentveränderungen auftreten können. Beim Aufenthalt im Freien sollten Sie daher unbedingt Lichtschutzmittel verwenden, die Sie gegen UVA- und UVB-Strahlen schützen und einen hohen Lichtschutzfaktor haben (größer als 15). Die durch die Behandlung entstandenen Rötungen können Sie aber schon einige Tage nach der Behandlung mit einem Make-up abdecken.
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Behandlungskosten und Voruntersuchungen

Vor der Behandlung müssen Sie einen in der Lasermedizin erfahrenen

Facharzt für Hautkrankheiten (Dermatologen)

aufsuchen. Er wird Ihnen nach einer eingehenden Untersuchung die Behandlungsmöglichkeiten und die zu erwartenden Ergebnisse erklären.

Die Behandlungskosten sind abhängig von der Art, der Schwierigkeit und dem Ausmaß der Behandlung und reichen von 500,-- DM für die Behandlung einzelner Hautareale bis zu ca. 5000,-- für die Behandlung des ganzen Gesichts.

Diese Informationsbroschüre soll nur einen Überblick über die Möglichkeiten bzw. Einschränkungen der Behandlung mittels Laser geben. Sie kann und darf nicht das Aufklärungsgespräch mit dem Arzt ersetzen, der dannach unter sorgfältiger Abklärung von Nutzen und Risiko seine Empfehlungen über die Behandlung abgibt.

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