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| Laser steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (= Lichtverstärkung durch angeregte Lichtstrahlung) Im Gegensatz zum Sonnenlicht oder den Licht aus der Glühlampe besteht das Laserlicht nicht aus einem Gemisch aus vielen Wellenlängen, sondern nur aus einer einzigen Wellenlänge. Dadurch kann es bestimmte Zielstrukturen in den Hautschichten gezielt treffen und schonend behandeln. Gerade die neueste Lasertechnologie bietet Möglichkeiten der
medizinischen Behandlung, die vor kurzem noch völlig undenkbar waren. Mit dieser kleinen
Broschüre möchten wir Sie kurz über die aktuellen Behandlungsmethoden auf dem Gebiet
der modernen Lasermedizin informieren. Beim gepulsten Farbstofflaser handelt es sich um ein Lasergerät, dessen Sicherheit und Wirksamkeit wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. ist Wegen der kurzem Impulsdauer ist es möglich, das umliegende Gewebe
vor Hitzeeinwirkungen zu schützen. Man spricht bei diesem Wirkprinzip von der sogenannten
selektiven Photothermolyse", das heißt, durch die Anpassung von Wellenlänge
und Impulsdauer ist es möglich, Veränderungen ganz gezielt zu behandeln.
und zeigt oft sehr gute Ergebnisse bei der Behandlung von: <Menu Art und Umfang der Behandlungen Die Einzelbehandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten und kann oft ohne Lokalanästhesie vorgenommen werden, da die Behandlung aufgrund der kurzen Impulsdauer kaum schmerzhaft ist. Ist die Behandlungsfläche sehr ausgedehnt, kann eine Narkose aber durchaus sinnvoll sein. Auch bei der Behandlung von Kleinkindern kann Ihnen der Arzt dazu raten. Die Dauer der Gesamtbehandlung und die Häufigkeit der
Einzelbehandlungen hängen von der Art und der Größe des zu behandelnden
Krankheitsbildes ab: Kleinere Veränderungen können mit wenigen Lichtimpulsen behandelt
werden, für tiefer reichende bzw. größere Hautveränderungen werdene in aller Regel
mehrere Behandlungsdurchgänge benötigt. Gerade der gepulste Farbstofflaser erlaubt eine sehr gezielte
Behandlung von Gefäßveränderungen. Sein Wirkprinzip liegt nämlich in der selektiven
Photothermolyse, das heißt: durch die Anpassung von Wellenlänge und Impulsdauer ist es
möglich, ganz gezielt die Veränderungen zu behandeln, ohne das umliegende Gewebe
nennenswert zu schädigen. Direkt nach der Behandlung kommt es häufig an der gelaserten Stelle zu einem Bluterguß, der sich in ca. 2 Wochen zurückbildet. Es kann auch vorkommen, daß diese Stelle zu nässen beginnt und verschorft, was aber zum normalen Behandlungsprozeß gehört. Infolge der Wärmeentwicklung bei der Laserbehandlung stellen sich im Anschluß an eine Behandlung oft Rötungen und Schuppungen ein, die in der Regel inerhalb einiger Tage oder Wochen wieder verschwinden. Gelegentlich wird der Arzt Ihnen daher zur Nachbehandlung entsprechende Cremes oder Salben verordnen. Meistens können Sie sofort oder nach kurzer Zeit wieder ein Make-up verwenden. Zu beachten ist, daß nach den meisten Laserbehandlungen 2 - 3
Monate lang die behandelte Haut wirksam vor der Sonne geschützt werden muß. Behandlungskosten und Voruntersuchungen Vor der Behandlung müssen Sie einen in der Lasermedizin erfahrenen Facharzt für Hautkrankheiten (Dermatologen)aufsuchen. Er wird Ihnen nach einer eingehenden Untersuchung die Behandlungsmöglichkeiten und die zu erwartenden Ergebnisse erklären. Die Kosten für eine Behandlung mittels gepulstem Farbstofflaser werden in der Regel bei Feuermalen und Blutschwämmen von der Krankenversicherung übernommen. In anderen Fällen kann dies unter Umständen nicht der Fall sein; Ihr behandelnder Arzt wird Sie hierüber informieren. Diese Informationsbroschüre soll nur einen Überblick über die Möglichkeiten bzw. Einschränkungen der Behandlung mittels Laser geben. Sie kann und darf nicht das Aufklärungsgespräch mit dem Arzt ersetzen, der dannach unter sorgfältiger Abklärung von Nutzen und Risiko seine Empfehlungen über die Behandlung abgibt. |
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