Was ist ein
Farbstofflaser?

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Nachbehandlung

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DGÄD

 



Deutsche Gesellschaft für
ästhetische Dermatologie


 

Farbstofflaser

Laser steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (= Lichtverstärkung durch angeregte Lichtstrahlung)

Im Gegensatz zum Sonnenlicht oder den Licht aus der Glühlampe besteht das Laserlicht nicht aus einem Gemisch aus vielen Wellenlängen, sondern nur aus einer einzigen Wellenlänge. Dadurch kann es bestimmte Zielstrukturen in den Hautschichten gezielt treffen und schonend behandeln.

Gerade die neueste Lasertechnologie bietet Möglichkeiten der medizinischen Behandlung, die vor kurzem noch völlig undenkbar waren. Mit dieser kleinen Broschüre möchten wir Sie kurz über die aktuellen Behandlungsmethoden auf dem Gebiet der modernen Lasermedizin informieren.
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Technik

Der gepulste Farbstofflaser zeichnet sich dadurch aus, daß aufgrund seiner Wellenlänge Blutgefäße selektiv therapiert werden können: Der kurze Lichtimpuls durchdringt die oberste Hautschicht und wird aufgrund seiner bestimmten Wellenlänge fast ausschließlich vom roten Blutfarbstoff aufgenommen. Dabei wandelt sich die Lichtenergie in Wärmeenergie um, die die ausgesuchten Blutgefäße „zusammenschweißt". Die umliegende gesunde Haut reagiert nicht auf den Lichtimpuls und kann so nicht geschädigt werden.

Beim gepulsten Farbstofflaser handelt es sich um ein Lasergerät, dessen Sicherheit und Wirksamkeit wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. ist

Wegen der kurzem Impulsdauer ist es möglich, das umliegende Gewebe vor Hitzeeinwirkungen zu schützen. Man spricht bei diesem Wirkprinzip von der sogenannten „selektiven Photothermolyse", das heißt, durch die Anpassung von Wellenlänge und Impulsdauer ist es möglich, Veränderungen ganz gezielt zu behandeln.
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Anwendungsmöglichkeiten:

Der gepulste Farbstofflaser ist die Behandlungsmethoder der ersten Wahl für Gefäßveränderungen wie:

Feuermale
Blutschwämme
erweiterte Äderchen
Couperose

und zeigt oft sehr gute Ergebnisse bei der Behandlung von:

Besenreisern
Narben, Keloiden
Schwangerschaftsstreifen
Warzen
und anderem mehr
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Art und Umfang der Behandlungen

Die Einzelbehandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten und kann oft ohne Lokalanästhesie vorgenommen werden, da die Behandlung aufgrund der kurzen Impulsdauer kaum schmerzhaft ist.

Ist die Behandlungsfläche sehr ausgedehnt, kann eine Narkose aber durchaus sinnvoll sein. Auch bei der Behandlung von Kleinkindern kann Ihnen der Arzt dazu raten.

Die Dauer der Gesamtbehandlung und die Häufigkeit der Einzelbehandlungen hängen von der Art und der Größe des zu behandelnden Krankheitsbildes ab: Kleinere Veränderungen können mit wenigen Lichtimpulsen behandelt werden, für tiefer reichende bzw. größere Hautveränderungen werdene in aller Regel mehrere Behandlungsdurchgänge benötigt.
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Ergebnisse

Gerade der gepulste Farbstofflaser erlaubt eine sehr gezielte Behandlung von Gefäßveränderungen. Sein Wirkprinzip liegt nämlich in der selektiven Photothermolyse, das heißt: durch die Anpassung von Wellenlänge und Impulsdauer ist es möglich, ganz gezielt die Veränderungen zu behandeln, ohne das umliegende Gewebe nennenswert zu schädigen.
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Nachbehandlung

Direkt nach der Behandlung kommt es häufig an der gelaserten Stelle zu einem Bluterguß, der sich in ca. 2 Wochen zurückbildet. Es kann auch vorkommen, daß diese Stelle zu nässen beginnt und verschorft, was aber zum normalen Behandlungsprozeß gehört. Infolge der Wärmeentwicklung bei der Laserbehandlung stellen sich im Anschluß an eine Behandlung oft Rötungen und Schuppungen ein, die in der Regel inerhalb einiger Tage oder Wochen wieder verschwinden. Gelegentlich wird der Arzt Ihnen daher zur Nachbehandlung entsprechende Cremes oder Salben verordnen. Meistens können Sie sofort oder nach kurzer Zeit wieder ein Make-up verwenden.

Zu beachten ist, daß nach den meisten Laserbehandlungen 2 - 3 Monate lang die behandelte Haut wirksam vor der Sonne geschützt werden muß.
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Behandlungskosten und Voruntersuchungen

Vor der Behandlung müssen Sie einen in der Lasermedizin erfahrenen

Facharzt für Hautkrankheiten (Dermatologen)

aufsuchen. Er wird Ihnen nach einer eingehenden Untersuchung die Behandlungsmöglichkeiten und die zu erwartenden Ergebnisse erklären.

Die Kosten für eine Behandlung mittels gepulstem Farbstofflaser werden in der Regel bei Feuermalen und Blutschwämmen von der Krankenversicherung übernommen. In anderen Fällen kann dies unter Umständen nicht der Fall sein; Ihr behandelnder Arzt wird Sie hierüber informieren.

Diese Informationsbroschüre soll nur einen Überblick über die Möglichkeiten bzw. Einschränkungen der Behandlung mittels Laser geben. Sie kann und darf nicht das Aufklärungsgespräch mit dem Arzt ersetzen, der dannach unter sorgfältiger Abklärung von Nutzen und Risiko seine Empfehlungen über die Behandlung abgibt.

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